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„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut“
(Laotse, historisch nicht fassbarer chin. Philosoph, 3. od. 4. Jh. v. Chr.)

Die Anforderungen des Gesetzgebers an die sorgfältige Wahrnehmung von Verantwortung durch Unternehmen und die darin handelnden Personen haben sich in den letzten Jahren laufend verschärft.
Nicht nur nationales Gesetz sondern auch die fortschreitende Harmonisierung der europäischen Gesetzgebung mit der entsprechenden Umsetzung in nationales Recht führt neben der Angleichung auch zu einer Aktualisierung von Vorschriften. Durch neue und geänderte Vorschriften von Bund, Ländern und Gemeinden werden Unternehmen (z. B. als Eigentümer und/oder Betreiber von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen) damit auch zunehmenden Haftungsrisiken ausgesetzt.

Am Beispiel der Novellierung der TrinkwV zum 05.Dezember 2012 wird aufgezeigt, wie sich rechtlich bedingte Vorgaben auf die Beteiligten, die Maßnahmen zur Betriebsführung und die Dokumentation des Gebäudebestandes auswirken. Gemäß dem heutigen Verständnis ist der Betreiber und damit Träger der Betreiberverantwortung zunächst der Grundstücks- und Gebäudeeigentümer. Damit gilt der Grundsatz gemäß Art. 14 Abs.2 GG: EIGENTUM VERPFLICHTET. Zu erwähnen wäre noch der §823 BGB der die Nichteinhaltung aller Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten regelt.

Viele sind sich dabei der möglichen Folgen noch gar nicht bewusst, die sich aus Fehlern oder Versäumnissen ihrer Unternehmen ergeben können und für die sie unter Umständen später persönlich haftbar gemacht werden. Begriffe wie ‚Betreiberverantwortung‘ und ‚Organisationsverschulden‘ werden nunmehr zwar in vielen (auch öffentlichen) Unternehmen diskutiert, die notwendigen Konsequenzen aber nur selten ergriffen. In Kooperation mit namhaften Instituten bieten wir Ihnen unsere Hilfen an, der Berteiberverantrortung nachzukommen.

Beispiel:

Der § 12 EnEV „Energetische Inspektion von Klimaanlagen“:

(1) Betreiber von in Gebäude eingebauten Klimaanlagen mit einer Nennleistung für den Kältebedarf von mehr als zwölf Kilowatt haben innerhalb der in den Absätzen 3 und 4 genannten Zeiträume energetische Inspektionen dieser Anlagen durch berechtigte Personen im Sinne des Absatzes 5 durchführen zu lassen. Die energetische Inspektion ist innerhalb der folgenden Fristen durchzuführen:
1) erstmals im 10. Jahr nach der Inbetriebnahme
2) wiederkehrende Prüfung der Anlage alle 10 Jahre
3) bei bereits bestehenden Anlagen innerhalb von:
• 6 Jahren (bei 4 bis zu 12 Jahre alten Anlagen)
=> Frist endet am 01.10.2013
• 4 Jahren (bei mehr als 12 Jahre alten Anlagen)
=> Frist endete am 01.10.2011
• 2 Jahren (bei mehr als 20 Jahre alten Anlagen)
=> Frist endete am 01.10.2009

Unsere Leistung

in systematischer Reihenfolge

  • Prüfung der Unterlagen auf Pflicht zu „Sachverständigen Prüfungen“ (PrüfVO)
  • Begleitung der SV-Prüfungen, Unterstützung der Abarbeitung von Mängeln die sich aus SV-Prüfungen ergeben
  • Prüfung der Unterlagen auf brandschutztechnische Besonderheiten und Anforderungen für den Betrieb
  • Prüfung des Gebäudebestandes auf Prüfung des Trinkwassernetzes gem. TrinkwV 2011
  • Prüfung der Raumlufttechnik gem. VDI 6022
  • Prüfung der Kältetechnik auf Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ( BImSchG, VAwS, ChemG,
    Richtlinie 2006/40/EG, Verordnung (EG) Nr. 1516/2007, ChemOzonSchichtV, ChemKlimaschutzV, Verordnung (EG) Nr. 1493/2007 u.a.)
  • Energetische Inspektion gem. EnEV §12( Zusammenarbeit mit InEKK GmbH , Institut für Energie-, Kälte- und Klimatechnik )